Hajo Mader
Umwelt-Krimis eines Glindowers
Sein Berufsleben hat der promovierte Biologe Hajo Mader dem Naturschutz vor allem in Brandenburg gewidmet. Seine Beratertätigkeiten führten ihn aber auch nach Paraguay, Kasachstan, Algerien und immer wieder China, vor allem nach Tibet. Geprägt von diesen Erfahrungen und ausgestattet mit einem Blick für die Verletzlichkeit der Natur geht es in seinen Romanen um die Konflikte zwischen Umweltschutz und den alles beherrschenden Wirtschaftsinteressen.
Der Roman „Rote Krähen im Tibet“ (2015) versucht das China unserer Tage zu erfassen – seine Geschichte, seine Unzulänglichkeiten, die Sanftmut der tibetischen Bergbewohner im Kontrast zur Brutalität und Korruption der chinesischen Behörden. Ein Verbrechen zerstört das Leben einer jungen, erfolgreichen Frau. Sie rächt sich und muss fliehen. Das ist die kürzeste denkbare Inhaltsbeschreibung. Aber das Leben ist voller Vielfalt und Überraschungen. Die Götter der Berge sind allgegenwärtig, Mönche treiben ein undurchsichtiges Spiel, ein Bus stürzt ins Tal, voll besetzt mit tibetischen Bergarbeitern und der verzweifelte Großvater der jungen Frau greift zur Waffe, die er als kleiner Junge in den Bergen gefunden hatte.
Hajo Mader, geboren 1944 in Bad Homburg, lebt seit vielen Jahren in Glindow und liest uns aus seinem Roman vor.
http://hajomader.de/
Hajo Mader
Umwelt-Krimis eines Glindowers
Freitag, 20. Juni 2025, 20 Uhr
(Einlass ab 19:30 Uhr)
Eintritt frei. Spenden sind wie immer willkommen.